Dunkelflaute über Tage im Dezember 2025

Interessante Informationen erhält man über den folgenden link:

Erklärung:

  • Die rote Linie markiert das zu erbringende Soll an Einspeisung.
  • Farbig gekennzeichnet und summierend überlagert der Beitrag einzelner Energieträger, um dieses Soll zu erreichen. 
  • Vom 03.12.25 bis 06.12.25 erbrachte Windenergie nur einen geringen Beitrag. Kein Wind d.h. kein Strom.
  • Die fehlende Leistung musste durch ein deutliches Hochfahren der Kohle- und Gasverstromung kompensiert werden.
  • Trotzdem lag die in diesem Zeitraum erbrachte Leistung fast durchgängig deutlich unter dem Soll.
  • Diese Lücke musste durch Stromimporte ausgeglichen werden.

Nun existieren Phasen, in denen von Wind und Sonne abhängige Energieträger viel bzw. zuviel Strom produzieren. Aufgrund fehlender Speichermöglichkeiten und gebotener Netzstabilität muss dieser Strom dann "weggeschafft" d.h. exportiert werden. Hierbei ist der Preis von Bedeutung. Bei Überangebot ist dieser gering d.h. Export zu niedrigen- oder gar negativen Preisen. Bei Mangelsituation sind ausgleichende Stromimporte tendenziell teuer.

Zusammenfassung:

  • Prozentuale Anteile von produziertem Strom aus Windkraft sind der Durchschnitt von "viel-zu-wenig" und "viel-zu-viel".
  • Ohne Wind  kein Strom von Windrädern. Die Anzahl installierter Windräder spielt dann keine Rolle. X*0 = 0.
  • Unvermeidliche Versorgungslücken werden über Backupkraftwerke im Standbymodus (teuer) geschlossen.
  • Versorgungslücken machen abhängig von teuren Stromimporten. Vielfach Kohlestrom und Strom aus Kernenergie.
  • Viel Wind führt zu Überangebot aus installierter Überkapazität. Dann Export zu Niedrig- oder Negativpreisen. Differenz zur garantierten Einspeisevergütung der Betreiber wird subventioniert.
  • Erforderliche Speicher für allen überschüssigen Strom bzw. zur Glättung des Angebots sind nicht realisierbar.