Die rote Linie markiert das zu erbringende
Soll an Einspeisung.
Farbig gekennzeichnet und summierend überlagert der Beitrag
einzelner Energieträger, um dieses Soll zu
erreichen.
Vom 03.12.25 bis 06.12.25 erbrachte Windenergie nur einen
geringen Beitrag. Kein Wind d.h. kein Strom.
Die fehlende Leistung musste durch ein deutliches
Hochfahren der Kohle- und Gasverstromung
kompensiert werden.
Trotzdem lag die in diesem Zeitraum erbrachte Leistung fast
durchgängig deutlich unter dem Soll.
Diese Lücke musste durch Stromimporte
ausgeglichen werden.
Nun existieren Phasen, in denen von Wind und Sonne abhängige
Energieträger viel bzw. zuviel Strom produzieren. Aufgrund
fehlender Speichermöglichkeiten und gebotener Netzstabilität
muss dieser Strom dann "weggeschafft" d.h. exportiert werden.
Hierbei ist der Preis von Bedeutung. Bei Überangebot ist dieser
gering d.h. Export zu niedrigen- oder gar negativen Preisen.
Bei Mangelsituation sind ausgleichende Stromimporte tendenziell
teuer.
Zusammenfassung:
Prozentuale Anteile von produziertem Strom aus Windkraft
sind der Durchschnitt von "viel-zu-wenig" und "viel-zu-viel".
Ohne Wind kein Strom von Windrädern. Die Anzahl
installierter Windräder spielt dann keine Rolle. X*0 = 0.
Unvermeidliche Versorgungslücken werden über
Backupkraftwerke im Standbymodus (teuer) geschlossen.
Versorgungslücken machen abhängig von teuren Stromimporten.
Vielfach Kohlestrom und Strom aus Kernenergie.
Viel Wind führt zu Überangebot aus installierter
Überkapazität. Dann Export zu Niedrig- oder Negativpreisen.
Differenz zur garantierten Einspeisevergütung der Betreiber
wird subventioniert.
Erforderliche Speicher für allen überschüssigen Strom bzw.
zur Glättung des Angebots sind nicht realisierbar.