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Wir, die Bürgerinitiative "Unser Breisgau", sind eine Interessengemeinschaft von besorgten Bürgern der Gemeinden Ehrenkirchen, Staufen, Münstertal und Bad Krozingen sowie weiterer angrenzender Gemeinden. Wir sind parteiunabhängig. Was uns eint, ist der Protest gegen die Verschandelung und Schädigung unserer seit Generationen gepflegten Landschaft und Heimat durch gigantische Windkraftanlagen.

Unsere Mitwirkenden sind Mitglieder bei:

LANA Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald e.V.
Kirchplatz 10
79274 St. Märgen

www.lana-schwarzwald.de


NEUES ZUM:

Windkraftvorhaben „Haldenköpfle“ der Bürgerenergie Münstertal (BEM):

Die BEM plant im oberen Münstertal (Bereich oberer Stohren/Dreieck) ein Windkraftprojekt mit mindestens 2 Windenergieanlagen (WEA) unter dem Namen „Haldenköpfle“. Der Antrag für die 250 m hohen Giganten liegt bereits beim Landratsamt.

Die dokumentierten Tatsachen, dass sich unter den geplanten WEA-Standorten große Mengen artesisch gespannten Wassers in bis zu 300 m Tiefe befindet, welches unzählige Quellen in diesem in Bezug auf Wasser höchst sensiblen Gebiet speist, sowie der Umstand, dass die durch die BEM bei der Gemeinde Münstertal beantragte Zuwegung über den „Glashofweg“ durch das Wasserschutzgebiet Nr. 315177 führt, sind mittlerweile bei allen zuständigen Stellen bekannt.

Hier muss dringend erwähnt werden, dass alle Höfe am Stohren, Sittnerberg etc. nicht an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen sind und ausschließlich von diesen Quellen leben!

Auch die Feststellungen des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg über das Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Schauinsland“ aus dem Jahr 2017 und die hier zu findende Aussage, dass das Gebiet „Haldenköpfle“ „für die Nutzung von Windenergieanlagen ungeeignet ist“, sind den Behörden hinlänglich bekannt. Aus mehreren Gründen hat das RP Windkraftvorhaben in diesem Gebiet abgelehnt, wobei auch das „windkraftsensible Auerwild“ in der entsprechenden Verordnung explizit Erwähnung findet.

Nun haben wir festgestellt, dass der „Glashofweg“ zusätzlich durch ein Auerwildgebiet führt.

Die verfügbare Karte der FVA (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW) zum Auerwildbestand in unserer Region haben wir um den 7,2 km langen „Glashofweg“, der über die gesamte Länge in Bezug auf Breite und Tragfähigkeit schwerlastfähig gemacht werden müsste, sowie die Standorte der beiden WEA zeichnerisch ergänzt:

Link: Karte Glashofweg durch Auerwildgebiet

Hier ist sehr deutlich zu erkennen, wie ein Auerwild-Kerngebiet sowie ein Randbereich des Vorkommens durch die geplante Zuwegung über eine beträchtliche Länge tangiert und ein Korridor zwischen zwei Gebieten vollständig durchschnitten wird. Zusätzlich verläuft der noch beschauliche „Glashofweg“ entlang eines „Trittsteins“, welcher nach massivem Ausbau des bestehenden Waldweges sicherlich in der heutigen Form nicht mehr existieren würde.

(Definition „Trittstein“ Umweltbundesamt: Kleiner, strukturreicher Lebensraum mit guten Habitateigenschaften, der als inselhaftes Biotop bei der Ausbreitung von Arten hilft.)

Somit würde der längste Teil der 7,2 km langen Zuwegung das Auerwild massiv beeinträchtigen. Mehr Störung geht kaum!

Im Jahr 2008 hat die FVA vom Land Baden-Württemberg den Auftrag „Aktionsplan Auerhuhn“ erhalten. Hierfür wird von verschiedenen Stellen zu Recht ein horrender Aufwand betrieben, um den besorgniserregend geringen Bestand des äußerst scheuen Auerwildes in unserer Region zu schützen.

Nun soll womöglich eine Zuwegung zu einem Windpark genau durch eines dieser seltenen Gebiete führen und damit den schützenswerten Bestand noch weiter gefährden.

Wie wäre eine Genehmigung für eine derart lange Zuwegung vor dem Hintergrund der ansonsten weitreichenden Schutzmaßnahmen für das Auerwild noch rational zu erklären?

Das Auerwild ist ein äußerst seltenes und scheues Wildtier. Kaum ein stiller Wanderer bekommt es je zu Gesicht. In seinem  Revier würde über Monate mit schwerem Gerät das Unterste zuoberst gekehrt. Dieser durchschneidende Weg würde über mindestens 20 Jahre als Servicezufahrt genutzt. Das Wildtier wird das Gebiet mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig meiden. Somit wäre eines der wenigen Auerwildgebiete in unserem Land dauerhaft zerstört.


Bürgerinitiative „Unser Breisgau“

Gemeinsam gegen hier geplante Industrie-Windparks!

Verehrte Bürgerschaft im Münstertal, in der Gemeinderatssitzung am kommenden Montag, 26.01.26 um 19:00 Uhr, geht es u.a. wieder um das BEM-Windkraftvorhaben „Haldenköpfle“. Halten Sie sich über Wasser-/ Quellenschutz, das vom Aussterben bedrohte Auerwild in diesem Gebiet etc. informiert und kommen Sie zu diesem Termin ins Rathaus.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Bürgerinitiative „Unser Breisgau“ (BIUB)


Bürgerinitiative „Unser Breisgau“

Gemeinsam gegen hier geplante Industrie-Windparks!

Verehrte Bürgerschaft, wir dürfen Sie heute darüber informieren, dass das Projektierungsunternehmen iTerra nun auch sein Vorhaben „Windpark Ehrenkirchen-Münstertal“ auf dem Höhenzug zwischen unseren beiden Gemeinden eingestellt hat! Herzlichen Dank an alle, die unsere dahingehenden Bestrebungen unterstützt haben.

Mit freundlichen Grüßen, Ihre Bürgerinitiative „Unser Breisgau“ (BIUB)


Liebe Bürgerschaft,

in Bezug auf die bisherige öffentliche Berichterstattung zum BEM-Windkraftvorhaben „Haldenköpfle“ finden Sie hier unsere deutlich andere Darstellung.

Mit freundlichen Grüßen, Ihre Bürgerinitiative „Unser Breisgau“ (BIUB)


Windanlagenbauer geht die Puste aus


Interaktive Karte zu allen Windkraftanlagen in Deutschland


Windrad-Unfall: Rotor kracht auf Feld


Neue Erkenntnisse zur Lärmentwicklung bei Windkraftanlagen - Lärmprobleme bei Windpark

Verehrte Bürgerschaft,

informieren Sie sich in folgendem Artikel über die neue Studie eines internationalen Forscherteams, das eklatante Fehler bei der bis heute genutzten „Lärmmodellierung von Windparks“ aufdeckt:

https://www.futurezone.de/digital-life/article682322/windraeder-neue-studie-entlarvt-zentralen-fehler.html

Auch die umfangreiche Studie selbst lässt sich im Internet finden und ins Deutsche übersetzen:

https://arxiv.org/html/2508.13128v2

Die derzeitigen Modellrechnungen beziehen sich lediglich auf ein einziges Windrad des jeweiligen Typs und lassen somit die nachgewiesenen Überlagerungseffekt durch mehrere Windindustrieanlagen (WIA) in einem Windpark außenvor, durch die es zu deutlich höherer und damit nicht genehmigungsfähiger Lärmentwicklung kommen kann. Auch werden topographische Besonderheiten wie bei uns auf den Höhenzügen des Schwarzwaldes nicht ausreichend beachtet, sondern lediglich vereinfachte Modelle benutzt. Mit diesen neuen Erkenntnissen sollte das bisherige Berechnungsmodell für die Lärmentwicklung an Windrädern überprüft werden, da zu vermuten ist, dass bisher errechnete Schallwerte regelmäßig zu gering sind.

Informieren Sie sich im Netz auch gerne über die Lärmprobleme beim Windpark oberhalb von Baiereck im Schurwald. Hier der Link zu einem entsprechenden Artikel:

https://pro-schurwald.com/2025/09/26/windkraftanlagen-bei-baiereck-immer-noch-zu-laut-brummton-weiterhin-da/

Dort kam es nach dem Bau von zwei WIA nachweislich zu deutlich höherer Lärmentwicklung als berechnet. Die Anlagen stehen seit Monaten still, auch ein Tausch der Getriebe hat offenbar nicht geholfen. Könnte das mit den Überlagerungseffekten der beiden WIA erklärbar sein? Auch den Ausgang dieses Problemfalls bei Baiereck gilt es auf jeden Fall zu beobachten.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr BIUB-Team


Verehrte Bürgerschaft,

„DER WIND DREHT“, langsam, aber beständig!!! Mittlerweile sind wohl auch die öffentlich-rechtlichen Medien aufgewacht und berichten immer öfter über gravierende Missstände in Bezug auf das blinde deutsche Voranpreschen beim Ausbau der „Erneuerbaren Energien“ (EE), auch bei uns im windschwachen Süden.

Lesen Sie mehr dazu unter „Aktuelles“.


1,8% der Fläche von Baden-Württemberg soll  für Windindustriegebiete reserviert werden. Das sind 64.346,13 ha oder ca. 100.000 Fußballfelder, die unsere Naturräume in Windindustriegebiete umwandeln sollen.

Diese Dokumentation der aktuellen Regionalplanungen soll sichtbar machen, was das für die Natur, Landschaft und Lebensqualität der Bürger in Baden-Württemberg bedeutet und die Entscheidungsträger an ihre Verantwortung für unser Land erinnern.


Bürgerinitiative „Unser Breisgau“ Gemeinsam gegen die geplanten Industrie-Windparks vor unseren Haustüren!

Verehrte Interessierte,

da mehrere Versuche, den angehängten Artikel bei einer klassischen lokalen oder auch überregionalen Zeitung in irgendeiner Form veröffentlicht zu bekommen, gescheitert sind, lesen Sie die interessanten Inhalte bitte hier. Das Volk wird weiterhin geblendet und Meinungen zur sogenannten „Energiewende“, die nicht dem politischen „Mainstream“ folgen, sind schlicht nicht mehr zulässig. Die Wahrheit interessiert hier offenbar nicht mehr. „Armes Deutschland“ und das nicht nur in Bezug auf unsere Meinungsfreiheit.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Bürgerinitiative „Unser Breisgau“

http://unser-breisgau.de/file/i/74070c1d697639712.pdf